Projekt: Nordamerika

Die letzten drei Tage vor den Semesterferien widmeten sich die Klassen 3B, 3C, 3D und 4C ganz dem Thema Nordamerika, speziell der Kultur der Native Americans.

Perry Silverbird, ein Nachfahre der Cherokee, Navaho und Apachen, besuchte unsere Schule und brachte den Schülerinnen und Schülern die Kultur seiner Vorfahren näher. Viele Missverständnisse, die durch die Wildwestfilme aus dem Fernsehn entstanden waren, weil diese oftmals die indianische Kultur stark verzerrt wiedergeben, konnten ausgeräumt werden.

Besonders gut gefallen haben die Musik und die Tänze. Perry Silverbird ist professioneller Musiker. Sein wunderbares, verzauberndes Flötenspiel hat ihm in Musikerkreisen den Namen „sanfter Flötenpoet“ eingebracht.

Trotz der europäischen Invasion und der Überlagerung durch andere Kulturen und Religionen sind viele der ursprünglichen Rituale mit der dazu gespielten Musik noch heute bei den Stämmen lebendig oder werden von engagierten indianischen Musikern zu neuem Leben erweckt. Es gibt in Amerika neben der „schwarzen“ auch eine „rote“ Musik, die mit der Natur dieses Kontinents tief verbunden ist.

Fremdes und Unbekanntes kann in einer wertschätzenden Auseinandersetzung damit zu einer Bereicherung des eigenen Lebens werden. Dies war das Ziel dieses Projektes.

 

 

Weisheit de Cree Indianer: Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“