Tabletklasse

Ermöglichen statt verbieten: Die Überlegung, digitale Medien im Unterricht einzusetzen. Smartphone, Tablet und Computer werden als Arbeitsgeräte  gesehen, die von den Schülern unter  Einhaltung bestimmter Regeln im Unterricht, aber auch für die Arbeit zu Hause, eingesetzt werden.

  • 1:1 Ansatz: Jeder Schüler der Tabletklasse verfügt über sein eigenes Gerät, das sich in seinem Eigentum befindet und in seiner Verantwortung liegt. Die Geräte können daher in der Schule und zu Hause verwendet werden. Der Erwerb von einheitlichen Tablets erweist sich als Vorteil für die tägliche Arbeit im Unterricht, bzw. gewähren Updates (großteils vom Hersteller abhängig) stets den aktuellen Stand des Betriebssystems. Seitens der Schule wird für eine sichere Aufbewahrung mit verschließbaren Fächern gesorgt.
  • Für Tablets sprechen die benutzerfreundliche Oberfläche, einfache Bedienbarkeit, lange Akkulaufzeit, schnelle Einsatzbereitschaft und die Größe. Bei Tablets gibt es grundsätzlich drei   verschiedene Betriebssysteme auf dem Markt. In der Tabletklasse wird das Betriebssystem Android verwendet.
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Android: Hier handelt es sich um ein auf Linux basiertes Betriebssystem. Es läuft auf einer Vielzahl von Geräten, z.B.: auch Smartphone. Auch sind sie oft eine günstige Variante. Einer   der Vorteile von Android besteht darin, dass auf über 1.000.000 (meist kostenlose) Apps im Google Play Store Zugriff möglich ist. Android ist einfach zu bedienen und ein stabiles Betriebssystem. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass sich Apps oder Widgets am Startbildschirm frei platzieren lassen, damit ist es ein offenes System.
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Der Einsatz von Tablets im Schulgeschehen bringt einen Mehrwert für die Schüler mit sich. So unterstützen Tablets individuelles und differenziertes Lernen durch zahlreiche Apps aus  dem Bildungsbereich. Dadurch lässt sich der Lernprozess individuell und interaktiv gestalten. Auch kooperatives Lernen wird durch Tablets gefördert. Viele Angebote und Apps unterstützen das gemeinsame Arbeiten an Projekten oder Produkten. Ein weiterer Vorteil von Tablets ist die erleichterte Dokumentation von Unterrichtsarbeit und des eigenen Lernprozesses. Ein Tablet ermöglicht zudem mobiles Lernen auch außerhalb des Klassenzimmers.
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Medienproduktion:
Fotodokumentation und Filmdokumentation, Podcasts
Informationsmanagement:
Recherchen, Beurteilen der Güte von Informationen, Informationsverarbeitung zu eigenen Produkten, Dokumentation und Präsentation
Veranschaulichung von Inhalten: Videos und Animationen, Interaktive Applets
Üben und festigen: Übungen mit Selbstkontrolle, Lernspiele
Arbeiten in der Gruppe: Gemeinsam an einem Dokument, einer Präsentation arbeiten, Aufteilung und Zusammenführung von Arbeiten
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Webbrowser: ein großer Hauptnutzungsbereich des Tablets wird die Internetrecherche sein. Dies funktioniert über den Webbrowser „Google Chrom“.

  • Mailing- und Clouddienste (z.B.: Google Education): mittels dieser Dienste können seitens der Schule Mailadressen zur Verfügung gestellt werden. Sie ermöglichen Schülern ihre  Arbeitsergebnisse (Texte, Bilder, Präsentationen, Videos,…) auf andere Tablets, dem Lehrer, nach Hause,… schicken bzw. in eine Cloud laden und von überall abrufen. Auch Arbeitsaufträge der Lehrpersonen können so direkt an die Schüler verschickt werden.
  • Präsentation, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation: die kann auch ganz einfach auf dem Tablet geschehen. Mit diesen Programmen können beispielsweise Ergebnisse von  Arbeitsaufträgen mittels Präsentation und Beamer in der Klasse vorgestellt werden. Auch Diagramme können einwandfrei auf den Tablets erstellt werden. Texte, Handouts, Plakate oder Flyer für Projektarbeiten oder sonstiges können mit den richtigen Programmen mühelos erarbeitet werden.
  • Videos: Ein kurzes Video ist mit einem Tablet unkompliziert zu erstellen. Schüler können Videos drehen, schneiden, vertonen und publizieren – und alles mit nur einem Gerät.
  • Weniger Papier im Unterricht: Je nach Schulstufe ist daran gedacht, Lehrbücher, literarische Werke durch E-Books zu ersetzen und Arbeiten in Form von digitalen Dokumenten zu  erstellen.
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Die Schüler werden mit den Tablets eine große Freude entwickeln, doch sie sollen sich auch der Verantwortung bewusst sein, die sie haben. Es werden daher im Vorfeld mit den Schülern Regeln vereinbart, um einen vernünftigen Umgang mit dem Gerät zu erreichen.

  • Umgang mit Hard- und Software (Was darf installiert werden?)
  •  Internetnutzung und Einstellungen (Zugriff – ja oder nein?)
  •  Netiquette (Wie „benehme“ ich mich in der digitalen Kommunikation?)
  •  Aufnahmen (Foto, Video, Audio) nur im Rahmen des Unterrichts
  •  Private Medien – keine rassistischen, pornografischen, gewaltverherrlichenden oder ehrverletzenden Inhalte
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